Spanien

Gibraltar

Der nächste Tag bricht an – das nächste Abenteuer wartet. Unser Weg führt uns heute nach Gibraltar.

Gibraltar ist dieser winzige Fleck an der Südspitze der Iberischen Halbinsel, der sich gleichzeitig britisch, mediterran und irgendwie ganz eigen anfühlt: ein britisches Überseegebiet mit Landgrenze zu Spanien, nur rund 14 km von Marokko entfernt – direkt an der Straße von Gibraltar.

Mit dem Auto fuhren wir bis kurz vor die Grenze auf einen Parkplatz, denn das war – wie wir bereits recherchiert hatten – der beste Weg: zu Fuß nach Gibraltar. Mit dem Auto, wie wir später feststellten, steht man oft ewig in der Schlange, bis man weiterkommt.

Vom Parkplatz aus waren es nur wenige Meter, bis wir an die Kontrollen kamen und unseren Personalausweis vorzeigen mussten. Kurios und irgendwie ikonisch: Am Gibraltar International Airport kann man zu Fuß tatsächlich eine aktive Start- und Landebahn queren.

Danach liefen wir Richtung „Rock“, um uns Tickets für die einzelnen Sehenswürdigkeiten zu kaufen. Kleiner Tipp: Am besten startet man morgens direkt früh, denn die Stadt mit ihren kleinen Gassen füllt sich wirklich schnell.

Unsere Beine trugen uns schließlich zum Wahrzeichen von Gibraltar – dem Felsen von Gibraltar („The Rock“). Oben im Upper Rock Nature Reserve warten Aussichtspunkte, Natur und natürlich die berühmten Berberaffen (die einzige wildlebende Affenpopulation Europas). Unterwegs lohnt sich außerdem ein Stopp in St. Michael’s Cave: eine riesige Tropfsteinhöhle, die sogar als Veranstaltungsort genutzt wird.

Ich weiß ehrlich nicht, was schöner war – die Höhle oder der fantastische Ausblick von ganz oben. Atemberaubende Augenblicke, die man so schnell nicht vergisst.

Tipp: In Gibraltar gibt es keine Mehrwertsteuer (VAT). Deshalb wirken Parfum, Alkohol, Tabak & Co. oft spürbar günstiger als „drüben“.
Wichtig: Beim Zurückgehen nach Spanien gelten Freimengen/Zollgrenzen – wer darüber liegt, muss die Waren gegebenenfalls anmelden und nachversteuern.

So neigte sich ein weiterer Tag dem Ende. Glücklich, aber erschöpft von den vielen Eindrücken und dem pausenlosen Unterwegssein, machten wir uns zurück auf den Weg zum Auto.

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